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25.04.2008 – Beiträge der IHV Insolvenzhilfe Wilhelmshaven vom 12.03.2008, 28.02.2008, 13.09.2007


Der Verein IHV-Insolvenzhilfe e. V. Wilhelmshaven erhebt auf seiner Internetseite in den oben genannten Beiträgen u. A. folgende schwere Vorwürfe gegen die insolvenzhilfe e. V..:

  • Das Amtsgericht Köln habe unserem Verein „das Gewerbe untersagt“
  • Unser Verein befände sich unter der Federführung eines Drittunternehmens, der wh-marketing GmbH
  • Unserem Verein sei die Rechtsfähigkeit entzogen worden
  • Unser Verein treibe immer mehr Menschen über so genannte Franchise-Verträge in die Scheinselbstständigkeit

Hierzu muss klargestellt werden, dass der Verein die insolvenzhilfe e. V. zu keinem Zeitpunkt in einer irgendwie verfassten Weise gewerblich tätig wurde. Inwieweit darüber hinaus das Amtsgericht Köln für eine solche angebliche Gewerbeuntersagung zuständig sein soll, erschließt sich uns bis heute nicht. Zu keinem Zeitpunkt hatte/ oder hatte unser Verein in Köln einen/ seinen Sitz. Bekanntermaßen werden Gewerbeuntersagungen nur durch das zuständige Gewerbeamt durchgeführt.  Auch aufgrund dessen, dass die wh-marketing GmbH mit zahlreichen anderen Kunden aus den Bereichen Insolvenz- und Schuldnerberatung zusammenarbeitet, liegt für uns möglicherweise auch der Schluss nahe, dass es sich hier seitens des Vereins IHV Insolvenzhilfe Wilhelmshaven um eine Verwechslung handelt.


Der Verein die insolvenzhilfe e. V. hat ebenfalls zu keinem Zeitpunkt Beratungsleistungen gegen Entgelt durchgeführt. Inwieweit die Verfasser der in Rede stehenden Beiträge zu dem Schluss gelangt sind, dass der Verein die insolvenzhilfe e. V. „ohne jegliche Gegenleistung Gebühren für eine Nullleistung nehme“,  entzieht sich bis heute der Kenntnis des Vereins. Vielleicht ist diese Auffassung auch der Tatsache entlehnt, dass der Verein IHV-Insolvenzhilfe selbst Gebühren für seine Leistungen erhebt. Wolle man also von einer Abzocke  reden, wie es der Wilhelmshavener Verein tut, müsse dieses Prädikat zunächst jenen zufallen, welche von Schuldnern Geld annehmen und hier nicht das gesamte Insolvenzverfahrens, nämlich sowohl das außergerichtliche wie das gerichtliche Schuldenbereinigungsplanverfahren sowie das gerichtliche Insolvenzverfahren mit  dem eröffneten Insolvenzverfahren durchführen. Vielmehr fallen hingegen für die Leistungen unseres Vereins grundsätzlich keine Gebühren an. Richtig wäre daher, dass unser Verein in diesem Sinne „ohne jegliche Gegenleistung“ tätig wird.


Schließlich wird ebenfalls der Vorwurf erhoben, dass sich unser Verein unter der Federführung der wh-marketing GmbH befinde. Hierzu muss klargestellt werden, dass zwischen der die insolvenzhilfe e. V. und der wh-marketing GmbH keine rechtlichen oder wirtschaftlichen Verbindungen bestehen. Die zum Zweck der Überlassung einer Software zur Erfassung der Finanz- und Liquiditätsverhältnisse von Schuldnern durch unsere Vereinsmitglieder mit der wh-marketing GmbH geschlossenen Verträge beziehen sich lediglich auf die näheren Umstände der Überlassung einer solchen Software. Inwieweit eine solche Firma, welche uns lediglich mit einer Software beliefert, Einfluss auf unseren Verein nehmen soll erschließt sich aus den Beiträgen des Vereins IHV-Insolvenzhilfe Wilhelmshaven nicht. Ebenfalls hat unser Verein zu keinem Zeitpunkt mit Dritten Franchise-Verträge geschlossen.


Die Anschuldigungen und Tatsachenbehauptungen des Vereins IHV-Insolvenzhilfe Wilhelmshaven sind daher zumindest als fahrlässige Fehlinformation anzusehen. Gerade auch vor diesem Hintergrund empfinden wir es als sehr schade, dass zwei Vereine, welche es sich zum Ziel gesetzt haben, den Ausweg aus der Schuldenfalle zu erleichtern, ihre Unstimmigkeiten im Internet austragen. Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind wieder einmal Schuldner, welche in einer ohnehin schwierigen Lebenslage zusätzlich verunsichert werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir auf diesem öffentlichen Weg gegen die gegen uns erhobenen Anschuldigungen reagieren müssen.

Leider gibt es hin und wieder Zeitgenossen, die unter Vorspielung falscher Tatsachen, vereinsschädigend auftreten, hierzu gehört auch eine verbotene Geldannahme gleich in welcher Art und Weise für und mit dem Verein.

Einen gravierenden Fall nimmt der Verein zum Anlass hierauf klar und deutlich hinzuweisen.
Aussagen sind nur dann im Namen und Auftrag des Vereins rechtens, wenn sie durch die Zentrale oder der Geschäftsführung getätigt werden.

Auf einen besonderen Fall bzw. Person muss der Verein in diesem Zusammenhang hinweisen.
Herr Andreas Maspohl ist kein Vereinsmitglied, er war und wurde nie berechtigt irgendwelche, wie auch immer konstruierte Gelder für sich und/oder den Verein anzunehmen. Der Verein hat von derartigen Machenschaften Kenntnis erhalten und dies H. Maspohl untersagt. Dies hat H. Maspohl am 12.01.2007 eidesstattlich versichert. Sollte dies doch, gleich in welcher Form auch immer, verbotswidrig geschehen, so bittet der Verein um umgehende Mitteilung.

In der Zwischenzeit wurde gegen Herr Andreas Maspohl Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in München gestellt.